Volleyball Damen: Heimspieltag 11.02.2017

TSV Mühlhausen – SV Sinsheim II 2 : 3 (25:22; 21:25; 12:25; 25:22; 5:15)
TSV Mühlhausen – VSG Hochstetten/Liedolsheim 3 : 0 (25:13; 25:15; 25:19)

Nachdem es im letzten Spiel in Eppingen trotz schlechter Leistung zu einem 3:0-Sieg gereicht hat, war den Mädels klar, dass sie an diesem Tag mehr zeigen mussten als zuletzt. Traf man doch gleich im ersten Spiel des Tages auf die Damen an der Tabellenspitze gegen welche es in keinem der bisherigen Aufeinandertreffen zu einem Sieg für die Sektschnecken gereicht hatte. Ziel war es, den schlechten letzten Spieltag vergessen zu machen und wieder an die vorangegangen guten Leistungen anzuknüpfen. Unter anderem weil sich keine der Spielerinnen vor heimischem Publikum als Kanonenfutter vorführen lassen wollte. Dementsprechend konzentriert gingen Frank‘s Mädels in die Partie und erkämpften sich zu ihrer eigenen Überraschung den ersten Satz mit 25:22-Punkten.

Dem Publikum wurde auch im darauffolgenden Satz eine spannende Partie geboten, bei welcher am Ende allerdings die Sinsheimerin die Nase vorne hatten. Im dritten Satz zeigte sich was passiert, wenn man die SV-Damen ins Spiel kommen lässt und zu wenig Druck auf sie ausübt. Diese machten mit ihren starken Angriffen Punkt für Punkt und sicherten sich den Satz mit einer deutlichen Punktedifferenz. Nach den motivierenden Worten des Trainers in der Satzpause, erreichte die kämpferische Leistung der Mädels noch einmal ihren Höhenpunkt, was zum Satzgewinn und somit zur Sicherung von zumindest einem Punkt in dieser Partie reichte. Mit dem erkämpften Punkt musste man sich im Endeffekt auch zufrieden geben, denn nach einem deutlichen Rückstand zu Beginn des Entscheidungssatzes schien die Luft raus zu sein und mit 2:3-Sätzen ging die Partie nach Sinsheim.

Von dem darauffolgenden Spiel gegen die Damen der Spielgemeinschaft Hochstetten-Liedolsheim erhoffte man sich eine etwas leichtere Partie. Der Verlauf und der Ausgang des ersten Satzes bestätigten diese Vermutung, was unserem Trainer die Möglichkeit bot, einmal nach Herzenslust die Positionen seiner Spielerinnen zu variieren. Trotz der teilweise ungewohnten Positionen gelang es den Sektschnecken auch den zweiten Satz deutlich zu gewinnen. Im dritten Satz wurde abermals an den Spielerpositionen gedreht, um die Einsatzzeiten der einzelnen Spielerinnen so gut wie möglich zu verteilen. Das stellte sich an diesem Tag, wie auch schon an einigen anderen Spieltagen als wahre Herausforderung dar, welche von Frank immer mit großer Sorgfalt so gut wie möglich bewältigt wird. Am Ende des Tages waren sowohl die Mädels als auch der Trainer mit der gezeigten Leistung und der Punkteausbeute ganz zufrieden. Zwar konnte gegen Sinsheim zum wiederholten Mal nicht gewonnen, aber immerhin die Stirn geboten und ihnen ein Punkt abgenommen werden. Gegen die SG zeigten die Sektschnecken zwar keine grandiose Leistung, aber eine hohe Flexibilität was ihre Spielpositionen angeht und holten einen sicheren 3:0-Sieg.